Ermuntern Sie Ihre Teilnehmer/innen.


... your English-Job-Boosting!

Ermuntern Sie Ihre Teilnehmer/innen sich gegenseitig zu fragen.

Wenn dies ins Leere läuft, fragen Sie eine TeilnehmerIn etwas über eine andere, was die Angesprochene nicht weiß , z.B.: What will Mary do tomorrow? Nach einem typischen "I don´t know" animieren Sie sie, die TeilnehmerIn selbst zu fragen. "What will you do tomorrow?”?

Antworten dürfen erfunden sein, können auch unwahr sein. (Sie kennen das bereits.)

Wie immer während des Traings gilt der Grundsatz: Wir können fragen, was wir möchten, die Antwort kann, darf, soll auch erfunden ein - sie muss also nicht der Wahrheit entsprechen.

Damit nehmen wir unseren TeilnehmerInnen die Scheu, auch privat wirkende Fragen zu stellen, die sonst aus Scheu "neugierig" zu wirken, nicht gestellt würden.

Ermuntern Sie zu: “You can/may lie!", das enthemmt und führt zu deutlich intensiverer Kommunikation, da natürliche Blockaden, die anfangs vorhanden sind, entfallen.

Vokabular-Training ohne Wiederholung ist für TeilnehmerInnen wie Laufen auf dem Eis. Werden zwar brav von Woche zu Woche jeweils neue Vokabeln in Spiele eingebunden, bzw. in gezielten Übungen systematisch trainiert, entsteht ohne das in den folgenden Wochen sichernde Wiederholungstraining genau dieser Wörter ein Unsicherheitsgefühl.

Kein anderer Trainings-Mix-Punkt wird so vermisst wie das Vokabular-Training (neben Grammatik-Training), würde man es vergessen. Schon in der Schule lernte man Grammatik und Vokabular, es ist unverzichtbar und selbst wenn es verzichtbar wäre, man müsste es einbinden, damit der Kunde das gute Gefühl hat, nicht nur freies Sprechen, sondern auch systematisch, mit rotem Faden zu lernen (Er ist nun mal ein Typ mit Schul-Denkmuster).

Wie wiederholen wir Vokabular?

Keinesfalls wie "Vokabelabfragen" in der Schule. Unsere Kunden sind Erwachsene und wenn irgendetwas Widerwillen erregt dann dies.

Besser: Karten von letzter Woche aus der Box nehmen ...
nacheinander erhält jede TeilnehmerIn 1 Karte
Vorderseite: “baker” - Rückseite: “Bäcker”

... die Wörter werden zur Wiederholung in Sätze eingebaut! Selbst in der größten Zeitnot sollten insgesamt mindestens 5 Minuten für Vokabeltraining, und Wiederholung reserviert werden, im Normalfall 10-15 Minuten pro 90 Minuten.

Es gibt mehrere Varianten:

Schlagen sie mehrere Fliegen mit einer Klappe, wenn die Zeit einmal knapp wird. Kombinieren Sie Trainings-Mix-Punkte:

- Neue Vokalen mit Fragestellung.
- Vokabel-Wiederholung + Definitions
- neue Vokabeln + in Sätze einbauen
- Neue Vokabeln + Fragestellung

und auch andere Kombinationen sind möglich. Beispiel “baker”:
Vokabel + Frage: “Do you know a good baker?”
Vokabel + Satz/ Aussage: “I like my baker!”
Vokabel + Definition: “Her makes bread!”

Kommunikation im Job.

Hund und Brötchen oder Deckungsbeitrag und Qualitätskontrolle?

Grundsätzlich wird der Begriff „Business-English“ immer etwas dramatisiert, nach dem Motto: Entweder „so (social) oder so (business)“.
Entweder dramatisch klingendes Fachvokabular oder “Englisch für den Urlaub”. Eine grauslige Trennung, vor allem wenn man bedenkt, dass immer mehr Menschen ihr Fachvokabular glänzend beherrschen, es jedoch oft nicht in einem einigermaßen freundlich gesprochenen Satz unterbringen können.

Techniker oder Führungskräfte handeln Verträge aus, buchen aber Small-Tall-Training, da sie oft nur unzureichend Fragen stellen können (anscheinend nie benötigt, man hat bisher nur auf die Menschen eingeredet)

Da 9 von 10 unserer Teilnehmerinnen Englisch für den Job benötigen und deshalb bei uns buchen, sollten die Themen und Hintergründe immer jobbezogen sein, was aber – und das ist wichtig – nicht heißt, dass Wörter wir „Hund“ und „Brötchen“ tabu wären und Wörter wie „Deckungsbeitrag“ ein MUSS.
Nein, unterschiedliche Menschen brauchen in unterschiedlichen Jobs unterschiedliche Begriffe. Deshalb ist alles ganz einfach und alle sind zufrieden, wenn der Job immer oder meist Thema ist, das Vokabular kommt jedoch, wie OK-typisch: spontan.

Unsere Teilnehmerinnen übernehmen ebenfalls eine Teilverantwortung, indem sie sich persönlich einbringen und über ihre englischsprachigen Bedürfnisse sprechen. Sie bestimmen die Themen im Dialog stets mit oder sollten es zumindest, durch spontanes Mitwirken. Der OK-Trainings-Mix ist das Gerüst, ausgefüllt wird es von Ihren Teilnehmerinnen und durch Sie.

Es darf jedoch nie dazu kommen, dass ich von Teilnehmerinnen eines Trainings gefragt werde, wann sie denn endlich in den vereinbarten Kurs “Englisch für den Job” kommen - in dem sie sich eigentlich bereits befinden!?!

Sollten Sie einmal vom inhaltliche Weg abkommen und eine Teilnehmerin erzählt in Englisch von ihrem USA-Trip ist das kein Problem, wenn man direkt anschließend wieder zum Thema zurückfindet.  

Bitte keine Themen vorgeben.

OK trainiert unkonventionell, lässt Schule vergessen. Konventionell wäre z.B., dass sich der perfektionsverliebte Lehrer/Trainer unbedingt auf das Thema der aktuellen Stunde vorbereitet, bzw. zum Hundertsten Mal ein beliebtes Thema aufgreift, das er gut kennt. Das aber erstickt die Spontanität der Gruppe.

Auf Anfrage stimmt eine Gruppe der Themensuche wider besseren Wissens meist zu, denn sie weiß nicht, dass es tatsächlich auch "spontan" geht.
Warum nicht über genau das im Moment sprechen, was im Moment auch interessant für die die gesamte Gruppe ist ...?

Verbildete und Verschulte haben damit meist ein Problem. Arbeiten Sie gezielt dagegen an, wenn es Ihnen anfangs schwierig erscheint, spontan und ohne Vorbereitung Themen zu finden. Ihre Teilnehmer sind ein Schatz, ein Themenfass ohne Boden, ein Meer, dass Sie ausschöpfen können. 

Reaktionen und Trainings-Mix sind Ihr "roter Faden"

Keine Themen zu haben, nicht vorbereitet zu sein, bedeutet im Sinne von OK nicht etwa unprofessionell zu sein.

Ganz im Gegenteil, genau das macht den Sinn und Nutzen des Trainings aus:
Einerseits mit dem Trainings-Mix einen roten Faden, einen systematischen Aufbau zu bieten, aber stets die Möglichkeit zu geben, aus diesem Schema ausbrechen zu können, spontane Reaktionen zulassen und vertiefen zu können.
Spontan wie bei der Hausparty.

Wir leiten unsere Gruppe, sobald sie aber aktiv wird, freuen wir uns, auf spontane Reaktionen in Englisch eingehen zu können und bieten die Gelegenheit, genau das sagen zu können, was alle in der Gruppe gerade jetzt interessiert.

Das kann, wie bei Party mit der Familie oder mit Freunden, die gesamte Palette privater Themen sein, von Hobbies über Reisen, Familie, Beruf etc. Alles, Hauptsache spontan - denn genau das ist die Fähigkeit, die man im Leben, auf Reisen, im Job braucht.

Nicht endlos vorbereitete Themen scheinbar endlos durcharbeiten - das Leben verlangt spontanes, richtiges, schnelles Reagieren und Handeln. Genau dafür trainieren wir!

Weg von umständlichem Kleinlichkeitsdenken.

Oberflächlich kann es dabei nie sein - denn wir sprechen dabei spontan Englisch. Genau das ist die Herausforderung und nicht etwa die Inhalte. Hauptsache, alle sind aktiv und eingebunden dann ist das Ziel erreicht und der Nutzen gegeben.

Nehmen Sie Ihren TeilnehmerInnen auch den selbst auferlegten Zwang, exakte Angaben machen zu müssen. z.B. "I woke up at ... 6:15, no ........, it was ......., äh ........, was heißt 17 in Englisch ...?"

Das kostet nur unnötig Trainingszeit und bringt Teilnehmern als Berufstätige im Job wenig. Trainieren Sie, einfach zu denken und zu sprechen, einfache kurze Sätze. Das ist Kommunikation ohne Magenschmerzen

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