Keine Hausaufgaben!


... your English-Job-Boosting!

Die meisten Erwachsenen machen keine Hausaufgaben.

Und wir wollen auch nicht, dass sie welche machen.

Warum? Richtig. Schreibübungen bringen nicht viel, wenn man sprechen soll. 

Teilnehmer/innen erübrigen keine Zeit für Hausaufgaben, selbst wenn sie sich dies jede Woche erneut ernsthaft vornehmen. Plötzlich ist das Wochenende als einzige Möglichkeit gerast, vorbei. Wieder nichts getan.

Das respektieren wir natürlich und gleichen die Nacharbeitung durch den Trainings-Mix und die ständige Wiederholung aus.
Dadurch ist das Lernen ohne zusätzlichen Aufwand gewährleistet, denn wir wollen TeilnehmerInnen, denen das Training Spaß macht und TeilnehmerInnen, die deshalb lange bei uns bleiben und dadurch nach einiger Zeit Englisch sprechen können.

Es gibt hin und wieder TeilnehmerInnen, die regelmäßig zu Hause lernen. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass sich diese vermeintlich Vernünftigen in der Regel selbst den Spaß am dauerhaften Training nehmen, weil auch sie sich nicht über Jahre hinweg durch Hausaufgaben einschränken oder belasten möchten.

So etwas demotiviert und führt deshalb zu einer durchschnittlich deutlich geringeren Trainingsteilnahme, was wiederum den Trainingserfolg stark mindert. Stellen Sie diesen Punkt ruhig bei Ihren Teilnehmer-Informationen heraus, damit sich auch vermeintliche Hausaufgaben-Verfechter schneller von dem traditionellen Erwartungsdruck beim Lernen befreien können.

Aus diesem Grund gibt es bei OK grundsätzlich keine Hausaufgaben. Möchte ein einzelner Teilnehmer dennoch welche, erhält er allein spezielle Übungen. Nach 2-3 maliger Durchführung verläuft die Hausaufgaben-Euphorie meist sowieso im Sand.



Laut gesprochene Sätze STATT schriftlicher Übung.

"Sprechen statt schreiben!"

Selbstverständlich ist es für manche, vor allem ältere Menschen sinnvoll, zu Hause ein bisschen auszugleichen, was das Gedächtnis nicht mehr leisten kann. Weisen Sie in solchen Fällen aber immer darauf hin, dass VOR jeder schriftlichen Übung der laut gesprochene Beispielsatz als wesentlich effektiver wirkt.

Sprechen statt lesen!

Bitte immer laut sprechen! Sprechen kann man auch ohne Gesprächspartner trainieren!
Eigentlich ist es klar: Reiten lernt man, indem man aufs Pferd steigt, statt Reitbücher zu lesen. Fußballspielen lernt man, indem man auf dem Fußballplatz aktiv mit dem Ball trainiert, statt Fußballbücher zu lesen.

Leider sind die Menschen heute so verschult, dass Sie immer und immer wieder zuerst theoretisch Grammatik und Vokabular lernen wollen statt Englisch zu SPRECHEN. Nicht zuletzt natürlich auch deshalb, weil lernen einfacher ist, als es zu sprechen, da hierfür zusätzlich Fantasie nötig ist.
Heerscharen von LehrerInnen wundern sich anscheinend, dass man schon vor Gutenberg - ohne Bücher - eine fremde Sprache lernen konnte.

Dabei lernt der Mensch alle natürlichen Fähigkeiten am besten durch die Praxis - indem er "es tut" - in unserem Fall, indem er Englisch spricht, vom 1. Tag an! Wäre es nur mit Buch möglich, könnte kein Kleinkind seine eigene Muttersprache sprechen.



Nur Trainingsmaterial nutzen, das Spaß macht!

Wenn Sie nach Übungsmaterial gefragt werden, können Sie gerne solches empfehlen oder einen Rückruf anbieten, bei dem wir von der CD über das PC-Programm bis zum Buch das maßgeschneiderte Medium anbieten. Medien, die Spaß machen, motivieren und nicht im Regal verstauben sollen.

Heutzutage sollte man die Teilnehmer/innen zuerst dazu animieren, Trainings-Videos und auch viele andere direkt auf YouTube anzusehen. Geben Sie Ihren Tn. unbedingt den Hinweis, dass sie nicht erwarten dürfen und sollen, alles zu verstehen, was sie hören. Darum geht es nicht.

Viel wichtiger ist es, das Video zu sehen und damit den Text besser zu verstehen und umgekehrt. Am Anfang wird man selbstverständlich nicht alles verstehen, aber es wird von Mal zu Mal besser. Mehr und mehr Elemente setzen sich, einem Puzzle gleich, zu einem Gesamtbild zusammen. NAch einiger zeit und wiederholtem Training.

Eines der grundlegenden Schwächen des Menschen: Er gibt zu schnell auf, hat zu wenig Ausdauer, wenig Durchhaltemögen. Klappt etwas nicht sofort, wird es nur wenige Male wiederholt, in immer größeren Abständen und dann völlig aufgegeben.

Negative Schulerinnerungen würden in jedem Fall wach, wenn Sie Hausaufgaben anregten, diese womöglich noch vorlesen ließen oder sogar noch langatmig und zeitfressend korrigierten.

Dies anstatt in den wertvollen 90 Minuten exakt das zu trainieren, was die meisten TeilnehmerInnen schlecht oder gar nicht können, nämlich ohne Hilfsmittel (Texte oder Bücher) frei sprechen.



Hausaufgaben erzeugen psychischen Druck.

eder zusätzliche Aufwand, ob als freiwillig, erwünscht oder sinnvoll definiert, ob von Ihnen oder den TeilnehmerInnen angeregt, erzeugt einen psychischen Druck, den wir unbedingt vermeiden wollen.

Denn der Euphorie macht bald die Erkenntnis Platz, dass zuviel Sinnvolles sehr lästig sein kann.

Die meisten gehen den Weg des geringsten Widerstandes und ziehen nach kurzer Zeit schon die Konsequenz: Sie geben das Training endgültig auf, in dem Glauben, vernünftig zu handeln und dem Argument: Englischlernen hat bei mir keinen Sinn, weil ich einfach keine Zeit finde, zu Hause zu lernen.

OK-Argument: Es ist wichtig, den TeilnehmerInnen den Grund zu nennen, warum es keine Hausaufgaben gibt. Er ist als Bestandteil des OK-Systems zu nennen. weil sie sonst glauben, das Fehlen von Hausaufgaben sei ein Trainings-Mangel, eine Schwäche des Trainings, bzw. Bequemlichkeit des Trainers.

Wer will, kann zu Hause trainieren, erhält Hilfestellung, Hausaufgaben an alle sind jedoch bei OK tabu! 



Loben, loben, loben

Ich weiß: Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten zu loben. Loben Sie regelmäßig die sprachliche Entwicklung und nennen Sie konkrete Beispiele, was Ihre TeilnehmerInnen jetzt besser, sicherer und spontaner sagen als noch vor einigen Wochen. Und ich weiß, dass ich bereits am Anfang des Trainings das Thema ansprach. Aber es ist einfach zu wichtig. Und es bringt Sie persönlich echt weiter. Denn Sie profitieren durch glückliche Teilnehmer/innen. Das macht einen Riesenspaß und sehr sehr zufrieden.

Damit sichern oder erhöhen Sie die Chance, dass Ihre TeilnehmerInnen weiterhin trainieren, nicht aufgeben, sondern Anschlusskurse nutzen - und zwar bei Ihnen.

Es geht nicht, wie in der Schule, darum, nur das zu loben, was richtig gesagt wurde. Die meisten richten sich noch heute, viele Jahre nach ihrem Schul-/Uniabschluss, nach dem Glaubenssatz, nur das sagen zu dürfen, was KORREKT ist. Ist es vielleicht falsch, sage ich lieber gar nichts. Wir animieren dazu, auch etwas zu sagen, auf die Gefahr, dass es falsch ist. Denn erst jeder Fehler bietet die Chance, es beim nächsten Mal richtig zu machen. Allein überhaupt etwas auf Englisch zu sagen, verdient Lob.

Sie entschärfen so die typischen Leistungs- u. Motivationstiefs, die jeder durchläuft. Die Frage ist nur: Kommt man durch das Tief mit Motivation hindurch oder bleibt man darin stecken (Resignation)?

In den Motivationstiefs denken manche sogar versierten Englischsprecher von einer Woche zur anderen, sie würden alles vergessen, nichts hinzulernen, alles hätte keinen Zweck.

Loben Sie direkt nach der Leistung. OK-TrainerInnen loben auch Leistungen, die bei Sprachlehrern ein Augenrollen bewirken würden. Nicht so bei OK.
Auch kleinste Ansätze sind lobenswert und animieren deshalb zu weiteren Leistungen. Das Tolle: Sie profitieren auch davon. Gut gelaunet, selbstbewusste TeilnehmerInnen finden Ihr Training toll und loben wiederum Sie. Es entsteht eine sehr gute Trainingsatmosphäre, in der die menschen glücklich sind.

Wo sonst wird man schon so regelmäßig für etwas gelobt???

Das Beste: Es ist kein grundloses Lob. Das wäre nicht authentisch, nicht echt, würde keinem Teilnehmer gefallen und genügen. Erklären Sie durchaus, warum Sie loben, den Hintergrund. Dann freuen sich Ihre Teilnehmer noch mehr darüber.

Es entwickelt sich Eigendynamik. Loben Sie gezielt und im Beisein anderer, motiviert das. Ihre Teilnehmer/innen werden lockerer, trauen sich mehr zu, werden besser, spontaner. Es ergibt sich eine Aufwärtsspirale des Trainingserfolges, Ihres Erfolges und der Ihrer TeilnehmerInnen.

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