Lassen Sie sich nicht boykottieren.


... your English-Job-Boosting!

Lassen Sie sich das Prinzip des freien Sprechens nicht boykottieren.

Weder von TeilnehmerInnen, noch von InteressentInnen oder NachholerInnen mit abweichenden Level. Sprechen statt Schriftenglisch. Fragen statt Lesen. Interaktives Training statt Nacherzählung.

Das widerspräche der OK-Didaktik und würde Sie als TrainerIn letztlich unglaubwürdig machen. Vermeiden Sie zu lange, langweilige Sprechpausen.

Lassen Sie unbekannte Wörter umschreiben statt zeitraubend nach der Übersetzung zu forschen, das heißt konkret:
Nicht wegen eines jeden unbekannten Wortes im Dictionary nachsehen. Das bremst Ihr Training aus und macht es langweilig.

Schauen Sie doch einmal nach, beschäftigen Sie sofort die Gruppe und stellen Sie eine Frage an die Gruppe auf Englisch, damit sie beschäftigt ist. Sind Teilnehmer/innen. nicht beschäftigt, geben Sie ein Teil der Kontrolle aus der Hand. Smartphone-Besitzer, also jeder, greifen dann sofort ihr Gerät und recherchieren selbst.

Sprechpausen entstehen auch bei Überforderung. Ihre Fragen sollten so einfach sein, dass sie spontan beantwortet werden können.

Vermeiden Sie emotional geführte Diskussionen ...

Bestehen Sie indirekt auf den Trainings-Mix-Punkt "Definitions", indem Sie einfach jedem Teilnehmer eine Vokabel-Karte geben und starten. Fragen Sie nicht, kündigen Sie nicht dramtisch an, beginnen Sie einfach, als ob es das Selbstverständlichste der Welt wäre, dem jeweiligen Kurslevel angepasst.

Zeigen Sie anhand eines Beispiels die Notwendigkeit und den eindeutigen Nutzen im Ausland statt zu sagen: “Das muss so sein!”
Die konsequente Umsetzung erfordert anfangs manchmal 2-5 Trainingstage, da das Konzept je nach Trainer durch manche TeilnehmerInnen gerne unterwandert wird. Wichtig ist nicht, wie lange das Training dauert. Ein Durchgang genügt manchmal und dauert wenige Minuten. Hauptsache alle bleiben im Training.

Vermeiden Sie unbedingt kontrovers und emotional geführte Diskussionen (Politik, Religion etc.) Dabei gibt es immer gefühlte oder tatsächliche Gewinner und Verlierer. Schnell und leicht verlieren Sie die Kontrolle über das Gespräch. Die Gruppe hat ein Problem und plötzlich zwei “feindliche Lager”. Garantiert wechseln aber Ihre Teilnehmer/innen von Englisch in Deutsch um besser und schneller argumentieren zu können.
Damit ist der Auftrag, Englisch zu sprechen, nicht ausgeführt und Teilnehmer/innen unnötig verärgert.

Entwickelt sich ein Streitgespräch trotzdem einmal, bringen Sie das Thema sofort auf eine sachliche und emotionsfreie Ebene zurück, oder beenden Sie es geschickt (zum Besipiel durch den Wechsel zu einem im Gespräch auffällig gewordenen Grammatikproblem oder öhnliches). 
Eskaliert das Gespräch, gibt es meist nur VerliererInnen, nämlich alle TeilnehmerInnen und wir! Einige TeilnehmerInnen, vielleicht sogar die ganze Gruppe verlassen unter Umständen den Kurs und kommen nicht wieder. Zusätzlichen, unnötigen Ärger, der auch noch geld kostet,  braucht niemand.

Sie bringen Teilnehmer/innen auf eine sachliche Eben zurück, indem Sie sofort relativieren. Sagen Sie, dass man auch diesen (seinen) Standpunkt vertreten kann oder "dass viele Menschen ähnlich denken wie er", damit sich derjenige ernst genommen fühlt. Auf jeden Fall sollten Sie als Talkmaster IMMER objektiv dazwischen stehen. Als Unparteiische/r haben Sie stets die Kontrolle über das Geschehen.

Danach wechseln Sie sofort zu einem unverfänglichen Thema ("What date is tody?" sollte ohnehin jede Mal gefragt werden, um die Ordnungszahlen zu trainieren).

Achten Sie auf Gemeinsamkeit und Harmonie in Ihrer Gruppe.

Begegnen Sie TeilnehmerInnen, die dies zu stören oder zu gefährden drohen, mit entsprechendem Trainingsverhalten (Wehret den Anfängen!) .
Bleiben Sie freundlich, aber zeigen Sie unbedingt Konsequenz. Sie haben das Hausrecht und können notfalls davon Gebrauch machen, was aber sehr selten nötig ist. Dadurch fühlt sich die Gruppe mit Ihnen sicher, und Störenfriede werden in ihre Grenzen verwiesen, ohne sich respektlos behandelt oder zurückgewiesen zu fühlen

Achten Sie unbedingt auf unterschiedliche sprachliche Entwicklungen im Kurs. Nivellieren Sie oder empfehlen Sie einen passenderen Kurs. Seien Sie sensibel.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist eine wesentliche Voraussetzung für lange Teilnahme. Häufiger Teilnehmer-, Kurs- oder Trainerwechsel dagegen führt zu starker Unruhe und erhöht die Ausstiegsrate (Herdensyndrom).

Kurswechsel

Kurswechsel nur in dringenden Fällen ...

Wenn sich eine TeilnehmerIn an einen Kurs gewöhnt hat, schlagen Sie nur in dringenden Fällen einen Kurswechsel vor!
Änderungen in der oft bewährten Sozialstruktur einer Gruppe bewirken Unruhe. Häufige Folge: keine Kurs-Verlängerungen. Oft kann der neue Termin vom Tn. können schlechter eingehalten werden, als zuerst von ihm vermutet, da sich der Teilnehmer selbst aber oft auch sein gesamtes Umfeld darauf einstellen müssen.

Wenn dabei Probleme auftreten, raten Familie, Bekannte, Kollegen erfahrungsgemäß eher dazu, den Kurs zu beenden statt ihn fortzusetzen.
Möchte ein Teilnehmer jedoch definitiv den Kurs wechseln, bieten wir diese Möglichkeit als typischen OK-Vorteil gerne kostenlos an.

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