Sie sind kein wandelndes Lexikon.


... your English-Job-Boosting!

Stellen Sie die Weichen richtig - sofort ab Ihrem 1. Training.

Agieren Sie nicht entsprechend, werden TeilnehmerInnen spontan und unüberlegt Sätze in Englisch sagen wollen und jedes unbekannte Wort von Ihnen fordern.

Im Gegensatz zu uns arbeiten Lehrer ausschließlich vorbereitet, jede Lektion wurde bereits hunderte Male exerziert. OK-TrainerInnen dagegen arbeiten bewusst spontan und müssen jederzeit auf die exotischsten Wortanfragen reagieren. Unmöglich ALLE englischen Wörter zu kennen, von Fachvokabular ganz zu schweigen.

Das wäre auch nicht Sinn der Sache. Es bringt Ihren TeilnehmerInnen nichts, wenn ihnen jedes unbedachte Wort im Nu übersetzt wird. Sie sollen ES SELBST sprechen können. Manchmal Wörter, die - denkt die TeilnehmerIn ernsthaft darüber nach - nur wenige Male im Leben genutzt werden. 

Sie sind kein Simultanübersetzer, sondern Couch und Talkmaster, KEIN LEHRER! Wrong time, wrong place. Verstehen Sie sich also nicht als ein auf die heutige Lektion vorbereiteter Lehrer, sondern als ein Coach mit Werkzeugen, wie Sie Ihre Teilnehmer/innen zum Sprechen bringen - auf Englisch. Das ist ein völlig anderes Selbstbild, mit dem Sie selbstbewusst aufreten, als wenn Sie nach dem fünfundzwanzigsten unbekannten englischen Fachbegriff Ihre eigenen Fähigkeiten anzweifeln und sich womöglich verunsichern lassen.

Manche Menschen sitzen gerne - gerade bei neuen Trainer/innen - entspannt-gelangweilt auf dem Stuhl und schießen mit Fachvokabular-Fragen, um die Trainerin zu testen und Sie stehen dann mit dem Rücken zur Wand. Drehen Sie den Spieß um: Sie stellen die Fragen. Selbst Muttersprachler kennen Fachbegriffe in ihrer Muttersprache nicht. Dder wissen Sie, was ein Rauchkammersitz oder eine Buhne ist?

Machen Sie Ihre TeilnehmerInnen unabhängig!

Das ist das Ziel Ihrer TeilnehmerInnen und Ihr Ziel mittel- und langfristig. Nicht ständig spontan helfen, jedes unbekannte Wort zu übersetzen.
Vielmehr ist es Ihr Job, ständig anzuregen, dass Ihre TeilnehmerInnen ihren zunächst deutschen Satz klar, kurz, deutlich vordenken (Englisch denken zu lernen, gelingt bei 360 Minuten Training pro Monat selten!).

Ein einfacher, kurzer Satz kann jetzt leicht übersetzt werden. Weg vom umständlichen Schachtelsatz, sollte das Ziel der Gruppe sein. So wird Kommunikation - wie Werbung - verständlich. Die jetzt noch unbekannten Wörter sollen sie jetzt umschreiben.

Überlegen, was macht genau diese Wort einzigartig, unmissverständlich deutlich? Was unterscheidet es? Nur so werden Ihre TeilnehmerInnen unabhängig und können eines Tages - ohne Sie - reisen oder ihre Job-Kommunikation leisten.

Der OK-Trainings-Mix - 1. Relax-Phase

... angstfrei wieder dort "einsteigen" wo man letzte Woche aufhörte. Von dem Abschalten (entspannen) was man kurz vorher machte (Arbeit, Familie etc.). Entspannen von der Fahrt vom Job zu OK. Im Stau, mit Zeitdruck, weil Tn. pünktlich kommen möchten.

Vermitteln Sie, dass zu spät kommen kein Problem ist. Hauptsache, Sie kommen und nutzen das Sprechtraining. Besser nur 45 Minuten Englisch sprechen als gar nicht. Wir sind nicht in der Schule.

Es gibt viele Menschen, die sich verspäten und sich dann gerne einreden, es habe jetzt doch keinen Sinn mehr, weil man zu spät komme und die anderen Teilnehmer nicht unterbrechen oder stören möchte. Eine schlechte Ausrede, die bei uns nicht gilt!

Am Besten solche Standards sofort und regelmäßig vermitteln, wenn es passt. Dann entwickelt sich eine entsprechend gute Kultur in Ihrer Gruppe. Weitere solcher Punkte erfahren Sie während dieses Trainings.

Die Relaxphase

Die Relax-Phase dauert ca. 10 - 15 Minuten. Small-Talk in Deutsch im Anfängerbereich, in Englisch ab Level A1-2.

Wir sprechen z.B. über das, was unsere TeilnehmerInnen gestern oder am vergangenen Wochenende erlebten. Small-Talk eben - nicht mehr.

Vor dem Training

baut sich kurzfristig gar nicht erst das typische Angstgefühl (Versagens-/Sprechangst) auf, da man nicht erwartet, sofort überfordert zu werden. Das kann entscheidend in der Phase sein, wenn sich der Teilnehmer auf der Autobahn überlegt, ob er zu OK oder nach einem harten Arbeitstag doch lieber gleich nach Hause fährt und das Training "schwänzt".

Eingewöhnungs-Phase, während der Verspätete problemlos nach und nach eintreffen können, ohne dass sich Pünktliche über die Verspätungen der anderen ärgern (Verlustangst, man sieht darin persönliche Nachteile).

Ziel ist es, zu erreichen, dass sich jede TeilnehmerIn an ein lustiges Ende des letzten Trainings erinnern kann. Das reduziert die immer wieder aufkeimenden Hemmungen und die Bereitschaft wegen vorgeschobener Ausreden das Training ausfallen zu lassen (speziell in Anfängerkursen).

Beginnen Sie pünktlich mit dem Training, am Anfang eben dieser Entspannungsphase. Verspätete TeilnehmerInnen können ohne schlechtes Gewissen dazukommen, bereits Anwesende brauchen sich darüber nicht zu ärgern. Eine sinnvolle Pufferphase.

Der OK-Trainings-Mix - 2. Grammatik

Auch wenn bei OK das freie, spontane Sprechen dominiert, ist Grammatik (sparsam verwendet) ein notwendiges MUSS. Erfahren Sie hier wichtige "OK-didaktische" Punkte sowie Praxistipps.

Grammatik in konzentrierter Form wird höchstens 10-15 Minuten trainiert. Fehler, die während des Sprechens gemacht werden, merken wir uns und greifen diesen Grammatikpunkt nach einiger Zeit auf.

Wiederholen Sie dann kurz die Grammatik der vergangenen Woche, und lassen Sie sie Beispielsätzen trainieren. Achten Sie auf die korrekte Anwendung der aktuellen Einheit, andere Fehler können vernachlässigt werden. Unterbrechen Sie also nicht unnötig, das verunsichert und macht mutlos.

So trainieren Sie Grammatik nicht nach ministerialem Lehrplan und Lektionen sondern lösungsorientiert, exakt dann, wenn das Problem auftaucht und es dem Teiln. bewusst wird. 

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