Trainings-Mix: Durchführung


... your English-Job-Boosting!

Lassen Sie Ihre TeilnehmerInnen miteinander - SPRECHEN!

Vermeiden Sie eine "LehrerInnen"-Fixierung, das heißt, eine zu starke Fixierung auf SIE als Trainerin. Die meisten Teilnehmer/innen neigen extrem dazu, immer nur mit dem Trainer sprechen zu müssen, im einseitigen Dialog. Ein altes Mindset aus Schulzeiten, eingebrannte Denkmuster, die
in vielen Trainings durch neue, sinnvolle, kommunikative ersetzt werden sollen.

Ermuntern Sie, dass sich die Teilnehmerinnen gegenseitig fragen, z.B. indem Sie einen Teilnehmer etwas über einen Dritten fragen. Bsp: Where does he live?

Dazu gehört auch, dass sie sich im wahrsten Sinne des Wortes gegenseitig zuwenden wenn sie miteinander sprechen. Wir machen keinen Englischkurs im klassischen Sinne, sondern Englisch-Kommunikationstraining.

Was früher banal und selbstverständlich war, sind heute oft fehlende soft skills (Gutes Benehmen, Freundlichkeit, ...) auf. Vermitteln Sie also auch das, da es interkulturell gesehen im Gespräch von entscheidender Wirkung sein kann.

- Wichtig: Unterbrechen Sie diese Dialoge nur, wenn Frage/Satz missverständlich ist!
- Üben Sie die gezielte Fragestellung als wesentliches Kommunikationsmittel bewusst ein.
- Machen Sie den TeilnehmerInnen den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Fragen klar, und zeigen Sie ihnen, was man mit dieser    
   Unterscheidung in der Unterhaltung erreicht.  Selbstverständlich weiß fast jeder, dass es sie gibt, aber nicht wie jede für sich sinnvoll und gezielt    
   angewendet wird.
- Ermutigen Sie auch immer wieder dazu, detaillierte Fragen zu stellen. Seien es fachliche oder organisatorische. Auch dadurch entsteht eine gute,
   offene Atmosphäre, die das Lernen begünstigt.
- Erstellen und vermitteln Sie den Grundsatz, der Fragestellungen und freie Kommunikation begünstigt. Ohne dass der Einzelne Bedenken haben
   muss, dass Frage oder Antwort zu vertraulich sein könnte:
- Jeder Teilnehmer kann JEDE Frage stellen,  ohne Bedenken zu haben, die Frage sei zu privat, zu intim. Möchte ein Teilnehmer/in nicht
   wahrheitsgemäß antworten, ist eine erfundene Antwort legitim.  Genau das hilft, die Scheu zu nehmen, andere Teilnehmer/innen die
   unterschiedlichsten Fragen zu stellen.

Wichtig ist nur eines: Sprechen, sprechen, sprechen. Gleichgültig über was man spricht. Entzünden Sie Phantasie, die in keinem Englischbuch der Welt steht. Je mehr der Mensch spricht, desto mehr Fehler macht er, dest mehr lernt und trainiert er.  

Das ist gut bei OK, war schlecht in der Schule, auch hier sollte das negative Denkmuster, alles richtig machen zu müssen, wie in der Schule, durchbrochen werden.

Alte Denkmuster hemmen jede Aktivität, aus Angst vor Fehlern. Wir aber möchten anregen, motiveren, ermuntern, zum Sprechen verführen.

Was können Ihre TeilnehmerInnen durch den gezielten Einsatz der geeigneten Fragetechnik erreichen?

Menschen, die relativ wenig Englisch verstehen oder alle, die Schwierigkeiten mit dem Slang irgendeines englischsprachigen Gebietes auf der Erde haben, stellen idealerweise geschlossene Fragen, da sie die - dann kürzere - Antwort schneller und leichter verstehen können.

So bauen sie die wichtigen Informationen bereits in die geschlossene Frage ein. Diese wird dann nur mit "Ja" oder "Nein" beantwortet. Antwort = kürzer und klarer.

Geschlossene Fragen werden meist nur mit "Ja" oder "Nein" beantwortet, offene Fragen ziehen ausführliche Antworten nach sich. Offene Fragen beginnen immer mit Fragewörtern, wie z.B. "wer, wo, wann, wie, was, welche-r/-s, warum, wessen, wen/wem.

Erklären Sie Grammatik in kurzen, verständlichen Sätzen.

Dann sprechen die TeilnehmerInnen, d.h. sie trainieren das Gehörte sofort. Zusätzlich zur evtl. neuen Grammatik-Einheit wiederholen Sie Grammatik aus den vorangegangenen Stunden, mit der Ihre TeilnehmerInnen Probleme haben.

Wiederholungen werden nicht, wie oft von Trainern befürchtet, als langweilig empfunden sondern sie stärken Sicherheit und Motivation. Denn, was ich kann, motiviert mich, was ich nicht kann und nicht schnell lerne, demotiviert. Wenn Sie als Trainer etwas als banal und einfach empfinden, ist dies bei Teilnehmern bei Weitem nicht so. Für Untrainierte dauert es oft Monate bis sie etwas Gelerntes spontan in der Praxis abrufen können. Jahre kann es dauern, bis das dann auch noch fehlerfrei geschieht. Keine Angst vor Langeweile !!!!!

Wechseln Sie Inhalte zu viel und zu schnell überfordern Sie!

Lassen Sie Ihre TeilnehmerInnen während dieser Einheiten soweit wie möglich zusammenhängend sprechen, damit sie Sicherheit durch das gewinnen, was sie bereits können. Verbessern und unterbrechen Sie wieder nur bei Fehlern, die zu großen Missverständnissen führen können.

Erst “Gähn” dann “Schnarch”.

Vermeiden Sie in jedem Fall langatmige Ausführungen, die Ihre TeilnehmerInnen schnell passiv werden lassen!! Die Teilnehmer/innen haben einen langen Arbeitstag und nervige Autofahrten hinter sich.

Sobald sie passiv werden, weil EINE/R zu lange spricht, schweifen sie gedanklich ab und ermüden schneller.

Ansprüche der Teilnehmer/innen:

Unsere Aufgabe ist es, den TeilnehmerInnen den erwarteten Nutzen zu bringen, ihr Problem zu lösen: Frei und spontan sprechen zu können.

Die wesentliche Aufgabe der TrainerIn besteht darin, zu ermutigen, Passivität, lernbehindernde Einstellungen und Sprechhemmungen abzubauen und Spaß an der Sprache zu vermitteln. Das erreichen wir, wenn wir die Dinge aus der Sicht der TeilnehmerInnen sehen, wenn wir also auf sie eingehen.

Wir sollten dem Level des Kurses immer nur etwas überlegen sein, sonst fühlen sich die TeilnehmerInnen durch Ihr (Sprach-)Wissen erschlagen. Sie fühlen sich vielleicht toll, Ihre Teilnehmer/innen aber sind demotiviert. Klar: Sie denken, das schaffe ich nie. Richtig, da sie nur 1 Mall pro Woche trainieren. Der Weg ist das Ziel.

Bitte keinesfalls unterschätzen - bitte!!!

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