Wiederholungen sind ideal


... your English-Job-Boosting!

95% Wiederholungen sind ideal.

Anfangs befürchten Trainer, Teiln. zu langweilen, wenn sie zuviel wiederholen. Manche glauben auch, ihre besondere Leistung müsste darin bestehen, ihren Teilnehmerinnen jeden Tag etwas Neues anbieten zu müssen.

Das ist nicht Ihr Job. Das sollen weiterhin die Lehrer machen. Sich freuen, wenn sie 16 Lektionen in 10 Wochen durchpeitschen. Typisches, trauriges Ergebnis dann: Einige haben es verstanden, wenige könnten es anwenden, keiner kann es sprechen.

Unser Job ist es, die Menschen "sprechsicher" machen. Und sicher werden sie durch Training, nicht durch das Aufeinandertürmen von Grammatiklehren, die selbst Durchschnitts-Muttersprachler nicht kennen und können.

Wenn sich TeilnehmerInnen trauen, zu sprechen, wenn sie sich sicher fühlen, werden Ihnen neue Inhalte automatisch entgegengebracht. Somit stellen nicht Sie die neuen Themen vor , sondern Ihre TeilnehmerInnen. Wenn Sie so vorgehen, haben Sie einen wirksamen Schutz gegen Demotivation durch

Überforderung: Der Teilnehmer- und Motivations-Killer Nr. 1

Durch Wiederholungen gleichen Ihre TeilnehmerInnen Unsicherheiten aus und sie fühlen sich bestätigt durch das, was sie bereits spontan sprechen können. Wiederholung macht sicher und dadurch sprachlich selbstbewusst. Das Training bringt somit Spaß und bringt Erfolg.
Jeden Tag etwas Neues zu hören verunsichert, verdirbt den Spaß! Aus dem gleichen Grund funktionieren "Running Gags".

Auch bei Sprachspielen sollten immer wieder diesselben gespielt werden. Die Abwechslung liegt dann im wechselnden Inhalt desselben Spiels.
Es gab die Trainer, die sich stolz freuten, bei jedem Training ein neues Spiel vorgestellt zu haben, um `Abwechslung zu bieten´. Teilnehmer sagen mir dann: "Gerade wenn wir ein Spiel verstanden, kam schon wieder ein neues." Systematische Verunsicherung nennt man das. 

Durch Wiederholung zur täglichen Praxis.

Erst wenn Sie Kurse über Jahre beobachten, erkennen Sie, wie lange es dauert, bis das Gelernte durch viele Wiederholungsübungen in langer Arbeit schließlich zur täglichen Praxis wird. Wenn Sie das beachten, fühlen sich Ihre TeilnehmerInnen verstanden, weil sie merken, dass ihre persönlichen Probleme ernstgenommen, behandelt und vor allem - gelöst werden!

Leiten Sie Ihre TeilnehmerInnen dahin, kritisch zu hinterfragen (meint die Sprechende wirklich das, was ich verstanden habe?" Dies fördert die geistige Flexibilität und ermutigt zur sprachlichen Umsetzung selbst schwieriger Zusammenhänge, weil Risiken ausgeschlossen werden.

Auf Englisch aneinander vorbei reden.

Ständig fällt das Phänomen auf, dass sich deutsche TeilnehmerInnen in Englisch unterhalten und sich "verstehen", während nur die TrainerIn bemerkt, dass sie in Englisch völlig aneinander vorbeireden. Für einen native-speaker wäre das Gesagte (u.a. durch Germanismen) manches Mal völlig unverständlich.

Lassen Sie die TeilnehmerInnen diese Situationen weitestgehend eigenständig herausfinden, aber unterstützen Sie sie dabei. Lassen Sie sich von B in eigenen Worten wiedergeben, was A sagte.


Vermitteln Sie den Mut zum Fehlermachen!

Es ist besser, etwas zunächst unrichtig zu sprechen, als auf Kommunikation zu verzichten, aus Angst etwas falsch zu sagen.

Lernen Sie, sich eindeutiger auszudrücken.

Wir trainieren, im Gespräch mit einem Muttersprachler nachzufragen, wenn wir etwas nicht verstehen. Durch die Reaktionen und durch Korrekturen durch diesen drücken wir uns im 2. Anlauf eindeutiger aus und der richtige Ausdruck wird uns oft `gratis´ geliefert!

Fördern Sie sprachliche Kreativität und Phantasie gezielt z.B. durch "Märchen", bewusste Lügengeschichten, Träumereien, Phantastereien,
Damit erweitern sich für die TeilnehmerInnen die Trainingsmöglichkeiten, das Gefühl für die Sprache wird gefördert und die Ausdrucksfähigkeit auch mit geringem Wortschatz erleichtert.

Durch bildhaftes Denken lernen und merken Ihre Teilnehmerinnen ...

- Inhalte besser und üben Sie den Lernstoff spielerisch ein.
- TeilnehmerInnen lernen unbewusst, interessiert und schneller.
- Dasselbe gilt für bildhaftes Denken und Sprechen.

Geben Sie, wann immer möglich, Anleitungen dazu, denn Bilder sind Merkhilfen und dienen der Kommunikations-Optimierung, weil fast alle Menschen in Bildern denken und so viel mehr verstehen und erinnern als durch abstrakte Formulierungen.

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